Mit auf die Reise genommen

 

Die „Waldsteinsonate“ gab Amir Tebenikhin mit hinreißender Eleganz und Finesse. Dabei waren seine Klanggesten durchaus eigen, sein Anschlag kraftvoll aber immer kontrolliert – eine erwachsene Darstellung, die genau so überzeugte, wie Schumanns „Konzert ohne Orchester“ f-Moll, das er mit Geschmeidigkeit und männlicher Energie gestaltete. Souveränes Farbspiel in den Variazioni und feines Cantabile im Finale, das er im Prestissimo fulminant ausklingen ließ, machten seine Interpretation zu einem Glanzlicht des bisherigen Wettbewerbes.


Miquel Cabruja Klassik.com Dezember 2007