Der Herbst in seinen schönsten Klang-Farben

Schumannhaus. Der "Endenicher Herbst" ging im Schumannhaus mit einem weiteren, dem letzten Abendkonzert von Meisterschülern Karl-Heinz Kämmerlings in Hannover und am Mozarteum Salzburg zu Ende


Dieser Schumann-Klavierreihe aus Anlass des 150.Todestages kam besondere Bedeutung zu, bot sie doch, in Schumanns Sterbehaus, mit ihren Höchst bemerkenswerten pianistischen Leistungen einen ausführlichen Überblick über ein Herzstück des Schumannschen Schaffens.

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Der 1977 in Moskau geborene Bechstein-Wettbewerb-Preisträger Amir Tebenikhin hatte sich die selten im Konzertsaal zu erlebende f-moll-Sonate op14 ausgesucht, die ursprünglich fünfsätzig ( mit zwei Scherzi) geplant war, dann jedoch erst 1853 als "Troisième grande Sonate" mit nur einem der Scherzi im Druck erschien.

Wenn man dies Werk in solch überzeugender, tief lotender und bewegender Interpretation zu hören bekommt, wie hier geschehen, dann ist es den beiden anderen Sonaten mindestens ebenbürtig. Viel Beifall.


Miriam Halfmann, Barbara Kaempfert-Weitbrecht, Guido Krawinkel, Agnes Koblenzer und Thomas Kirchhoff General-Anzeiger Online-Bonn. 14.11.2006